Plötzliche finanzielle Engpässe oder die Erfüllung spezieller Wünsche erfordern oftmals die Aufnahme eines Kredits. Immer mehr Kreditinstitute bieten für diese Zwecke sogenannte Sofortkredite an. Manche Online Anbieter wie Vexcash.com zahlen den Kredit schon in 60 Minuten aus.

Dieser Beitrag erklärt, was einen Sofortkredit auszeichnet, wo man ihn beantragen kann, welche Voraussetzungen erforderlich sind und wie die Antragstellung gemeinhin abläuft.

Vexcash - Der klevere Kredit

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Was ist ein Sofortkredit?

Der Begriff ‚Sofortkredit‘ löst bei vielen Menschen die Vorstellung einer extrem schnellen Auszahlung des beantragten Darlehens aus. In der Tat erfolgt sie rascher als beim Großteil herkömmlicher Kredite. Meist dauert es aber dennoch ein paar Werktage, bis das Geld auf dem Konto des Antragstellers erscheint.

Warum aber wird der Kredit dann als „Sofortkredit“ bezeichnet? Der Hauptgrund dafür ist die zügige Zu- oder Absage nach der Antragstellung. Häufig erfährt man noch am gleichen Tag, ob der Kredit bewilligt werden kann oder nicht. Eine positive Nachricht ist jedoch keine absolute Garantie dafür, dass die Summe wirklich ausgezahlt wird.

Die E-Mail mit positivem Inhalt, die unmittelbar nach dem Ausfüllen und Absenden des Formulars mit allgemeinen Angaben zur eigenen Person eintrifft, ist nur als vorbehaltliche Zusage zu verstehen. Erst nach Erhalt und Prüfung der Gehaltsnachweise und sonstigen erforderlichen Unterlagen gibt das Kreditinstitut endgültig Bescheid.

Kurzum meint ein Sofortkredit ein Kreditangebot, das vom jeweiligen Kreditinstitut zügig bearbeitet wird. Entsprechend zeitnah erfolgt im Falle einer Zusage die Auszahlung. Keine merklichen Unterschiede finden sich in den Grundlagen: Der Sofortkredit muss wie jeder andere Kredit auch in Raten inklusive Zinsen zurückgezahlt werden.

Wo kann man einen Sofortkredit beantragen?

Sofortkredite kann man sowohl bei klassischen Hausbanken als auch bei ausschließlich im Internet vertretenen Kreditinstituten beantragen. In jedem Fall erfolgt die Antragstellung für den Sofortkredit online. Dieser Fakt bringt den Vorteil mit sich, dass die Tilgungszinsen und Bearbeitungsgebühren relativ gering ausfallen – durch das fehlende Filialsystem.


Welche Voraussetzungen gilt es zu erfüllen?

Um einen Sofortkredit beantragen und erhalten zu können, sind mehrere Voraussetzungen zu erfüllen – und zwar anbieterübergreifend. In jedem Fall muss der Antragsteller volljährig sein. Häufig spielt der Wohnsitz eine wesentliche Rolle. Das heißt konkret: Wer den Antrag auf einen Sofortkredit bei einem deutschen Anbieter stellt, braucht in der Regel auch eine deutsche Wohnadresse und ein deutsches Bankkonto. Die Richtlinien sollten stets vor dem Ausfüllen des Formulars geprüft werden.

Meist ist eine Festanstellung (unbefristeter Arbeitsvertrag mit geregeltem Einkommen) von Bedeutung. Arbeitslose oder Selbständige haben nur bei spezifischen Kreditinstituten die Möglichkeit, einen Sofortkredit zu erhalten. Mitunter spielt auch die Höhe des Einkommens eine entscheidende Rolle. Hier finden sich jedoch schon Anbieter, deren Mindestforderung äußerst niedrig ist – etwa 500 Euro pro Monat beträgt.

Des Weiteren legen viele Kreditinstitute Wert auf eine gute Bonität. Es existieren allerdings auch Anbieter, bei denen Menschen mit mittlerer oder gar schlechter Kreditwürdigkeit die Chance auf einen Sofortkredit haben. Es handelt sich dabei vorwiegend um Institute, die auf Klein- beziehungsweise Kurzzeitkredite spezialisiert sind. Bei einigen Anbietern erfolgt bei Aufnahme eines Kredits kein Schufa-Eintrag.

Wie funktioniert die Antragstellung?

Die Vorgehensweise bei der Antragstellung gestaltet sich bei den meisten Anbietern von Sofortkrediten ähnlich: Man gibt seine gewünschte Kreditsumme an und füllt daraufhin das Formular aus, das die persönlichen Daten betrifft – Name, Adresse et cetera. Auch nach der finanziellen Situation erkundigt sich das Institut. Der Antragsteller liefert Informationen über seinen beruflichen Status, sein durchschnittliches Einkommen und seine finanziellen Verpflichtungen.

Anhand dieser grundlegenden Angaben ermittelt das jeweilige Institut automatisch, ob ein Sofortkredit prinzipiell infrage kommt, und gibt dem Kunden eine erste Auskunft darüber (ebenfalls automatisch, gemeinhin per E-Mail). So weiß man auf Anhieb, wie die Chancen stehen. Der endgültige Bescheid erfolgt aber erst, sobald der Anbieter die Dokumente des Antragstellers geprüft hat, entweder via PostIdent oder VideoIdent-Verfahren. Was ist was?

PostIdent: Der Antragsteller übermittelt die Dokumente (Einkommensnachweis, Ausweis et cetera) per Post. Einige Werktage später folgt der finale Bescheid.

VideoIdent: Der Antragsteller übermittelt die Dokumente online per Webcam (Videochat). Minuten später folgt der finale Bescheid.

Hinweis: Bei manchen Anbietern ist nach der Videoidentifizierung eine Auszahlung noch am selben Werktag möglich, allerdings meist gegen Gebühr (Stichwort Expressauszahlung).

Übrigens: Wenn die eingegebenen Daten nicht den Anforderungen des Anbieters entsprechen, erhält der Antragsteller direkt die Ablehnung (ohne Wartezeit).

Fazit

Die wichtigsten Merkmale eines Sofortkredits noch einmal im Überblick:

– keine Angabe des Grundes erforderlich
– Antragstellung erfolgt bequem online
– schnelle Bearbeitung des Kreditantrags
– Zu-/Absage binnen weniger Werktage
– bei Zusage rasche Auszahlung des Geldes
– niedrige Zinsen durch Online-Antrag
– zum Teil bei mittlerer Bonität möglich